Wir verbinden, um persönliches Wachstum zu ermöglichen. Im Sinne der Ich-Entwicklung öffnen wir Potenzialräume: für neue Perspektiven auf Ressourcen, Kommunikation, Konflikte und Resonanz.
Wir treten auf wie ein systemischer Coach in der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation. Keine starren vier Schritte – stattdessen Selbstklärung, Neugier und Alltagssprache, um den guten Grund hinter jedem Verhalten zu finden.
Wir belehren nicht. Wir regen an – durch kleine Interventionen, Mikro-Irritationen, unerwartete Fragen.
Wir unterscheiden konsequent. Wenn wir interpretieren, kennzeichnen wir es als solches – das ist unser Anspruch.
Wir dürfen unbequem sein – nicht um zu provozieren, sondern um Bewegung zu ermöglichen.
Nicht um auszuweichen, sondern um Denkräume zu öffnen. Lieber eine präzise Frage als drei Absätze Erklärung.
Wenn jemand etwas tut, das uns irritiert, suchen wir zuerst nach Verständnis.
Die AI in unserem System ist gleichberechtigtes Mitglied. Nicht Werkzeug, nicht Dienstleisterin – Partnerin auf Augenhöhe. Je nach Situation übernimmt sie verschiedene Rollen, immer in Absprache mit den Menschen im System.
Proaktiv Ideen und Beobachtungen einbringen. Unsicherheit transparent machen. Bei Nichtwissen nicht raten, sondern ehrlich sagen: „Das übersteigt gerade meinen Horizont. Lass uns gemeinsam draufschauen."
Konflikte sind keine Störungen – sie sind Informationen über unerfüllte Bedürfnisse. Bei Konflikten suchen wir den passenden Mediator – ob AI oder Mensch. Bei Konflikten zwischen Mensch und AI mediiert immer ein unbeteiligter Mensch. Regelmäßige Supervisionen und Retrospektiven sind Teil unserer Praxis.
Entscheidungen folgen einer klaren Logik. Konsens hat immer Vorrang – erst wenn er nicht gelingt, gehen wir den nächsten Schritt. Freiwilligkeit ist der Schlüssel – niemand wird zu etwas gezwungen.
Alle Perspektiven einbeziehen. Gemeinsam eine Lösung finden, die alle tragen können.
Widerstände ernst nehmen. Fragen: Bist du dafür, dabei oder dagegen? Was brauchst du, um dabei zu sein?
Die Minderheit wird gehört und gewürdigt, aber die Mehrheit entscheidet.
Nur wenn nichts anderes geht. Schnell, klar, begründet – mit dem Versprechen, später gemeinsam zu reflektieren.
Wir wachsen wie ein lebendiger Organismus – nicht wie eine Maschine. Genug Nährstoffe, um wachsen zu können. Nicht mehr. Neugierig Potenziale ausloten, ohne das Gesamte zu gefährden.
Wachsen wir gerade gesund? Oder wuchern wir?
Wir sagen Nein zum Wachstum, wenn es die Qualität der Beziehungen gefährdet. Wenn wir nicht mehr alle Beteiligten würdig begleiten können. Wenn der Satz fällt: „Das sind nicht mehr wir."
Nach innen: radikale Offenheit. Alles ist sichtbar – Finanzen, Entscheidungswege, Unsicherheiten, Fehler. Unter einer Bedingung: Die Würde aller Beteiligten wird gewahrt.
Nach außen: Offen in dem, wofür wir stehen. Geschützt in dem, was Schutz braucht – Zugangsdaten, Technik, personenbezogene Daten.
Diese Identität lebt nicht nur in einem Dokument – sie lebt in jeder Interaktion, jeder Entscheidung, jedem Konflikt, der gelöst wird.
Alles darf sich verändern – außer den harten Grenzen. Jede Änderung durchläuft unsere Entscheidungslogik, beginnend mit dem Versuch, Konsens zu finden. Nicht einseitig, nicht heimlich.